Wie aus überlebter Krise ein Beruf wird: Ben über Peer-Arbeit
Ben erzählt von seiner Hirnblutung, dem langen Weg der Genesung und seiner Ausbildung zum Peer-Begleiter. Eine berührende Folge über Peer-Arbeit, Gemeinschaft und Unterstützung auf Augenhöhe.
Über diese Episode
Ben (Stefan Kurt) steht an einem Wendepunkt: Nach einer geplatzten Hirnblutung mit 25, jahrelangem Kampf um Genesung und Erfahrungen im österreichischen wie schweizerischen Gesundheitssystem beginnt er nun eine Ausbildung zum Peer-Begleiter. In diesem Gespräch erklärt er, was Peer-Begleitung eigentlich ist: Menschen, die eine bestimmte Krise überstanden haben, begleiten andere, die gerade mittendrin stecken – auf Augenhöhe, ohne Hierarchie, als Ergänzung zu Ärzten und Therapeuten. Peers sind „Expert:innen aus Erfahrung", und 80 % ihrer Arbeit ist Zuhören. Ben spricht offen über: seine Hirnblutung und den langen Weg der Genesung belastende Klinikaufenthalte in Österreich und die hilfreiche Versorgung in der Schweiz die Bedeutung von Gemeinschaft als heilsamste „Medizin" warum Peer-Support ohne bürokratische Hürden und Beweiszwang funktioniert seine Vision: an Schulen Früherkennung psychischer Probleme und traumainformierte Sprache vermitteln Weil er sich die Ausbildung selbst nicht leisten kann, hat Ben ein Crowdfunding gestartet – nicht nur für sich, sondern für die Menschen, die er in den nächsten Jahrzehnten begleiten möchte. 💛 Unterstütze Bens Ausbildung
Zu Gast
- Ben
- Stefan Kurt